Beim Abbiegen: Radfahrerin von LKW erfasst

Feedback: max+blog@blarg.de

Heute ist schon wieder ist eine Fahrradfahrerin in Köln von einem rechtsabbiegenden LKW überrollt und getötet worden. Die Fahrradfahrerin fuhr vorfahrtsberechtigt auf dem benutzungspflichtigen Fahrradweg Richard-Wagner-Straße, der LKW wollte rechts in die Moltkestraße abbiegen und beachtete nicht den Verkehr auf dem Radweg, den er überquerte. Immer dieselbe Leier.

"Wann schreitet das Amt für Straßen und Verkehrstechnik Köln zur Tat, und entfernt endlich diese gefährlichen Radwege?", das fragte ich vor einer Weile. Denn das Problem ist nicht nur der fatal unaufmerksame LKW-Fahrer, sondern auch, daß Fahrradfahrer systematisch aus dem Blickfeld der Kraftfahrer genommen werden, was solche Unfälle begünstigt, und wider jedem Bestreben nach mehr Verkehrssicherheit ist. Die Verantwortung dafür trägt die Stadt Köln.

Holger hat beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik Köln genau den Fahrradweg vor zweieinhalb Jahren beanstandet, auf dem heute der tödliche Unfall passiert ist. Antwort: "vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden prüfen, ob die Benutzungspflicht gegebenenfalls aufgehoben werden kann. Ich werde mich wieder mit Ihnen in Verbindung setzen." Taten folgten bislang nicht.

Erfahrungsgemäß werden auch nach diesem Unfall keine Taten folgen. Denn im Amt für Straßen und Verkehrstechnik Köln ist man immer noch der Auffassung, daß benutzungspflichtige Fahrradwege ein Mittel sind, um Gefahren von Fahrradfahrern abzuwehren. Fataler Irrtum.

Tags

Links