Post für Monika Henkes (Strassen NRW)

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Die folgende Email habe ich am Montag an Monika Henkes vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen geschickt. Es ging um diese Email von ihr; gemeint war die Geschichte um den Dellbrücker Waisenpfad.

Sehr geehrte Frau Henkes,

das folgende Zitat stammt von Ihnen, ich habe es in einer Akte gefunden:

bei Herrn Kellermann handelt es sich um eine Person, die unser Haus gerne “beschaeftigt”

Das klingt nach Regelmaessigkeit, dabei hatten wir erst ein einziges Mal Kontakt, und das nur indirekt.

Im Maerz hatte ich bei der Stadt Koeln Einsicht in eine Anordnung beantragt. Heinrich Schmitt von der Stadt Koeln hat daraufhin faelschlicherweise behauptet, Strassen NRW sei zustaendig, und Ihnen den Ball zugeworfen. Die Sache ging einen Monat zwischen Ihnen und Herrn Schmitt hin und her. Alles nur, weil jeder den anderen fuer zustaendig hielt, und das vermutlich seit Jahrzehnten.

Das Ergebnis war: die Stadt Koeln ist zustaendig, aber es existieren keine Akten, und die Stadt Koeln hat noch nie eine Verkehrsschau durchgefuehrt, die Strasse ist in einem schlimmen Zustand – vermutlich, weil sie sich nicht fuer zustaendig hielt.

Mir ist zu verdanken, dass ueberhaupt jemand auf dieses Problem aufmerksam geworden ist. Gehandelt hat die Stadt Koeln leider trotzdem nicht.

Ich finde es unfair, dass Sie mir nun die Schuld zuordnen, weil Sie mit der Angelegenheit Arbeit hatten. Die Stadt Koeln hat die Sache verpeilt, und mit der Weiterleitung meiner Anfrage und der anschliessenden Diskussion fuer Beschaeftigung in Ihrem Haus gesorgt. Das war nicht ich.

Abgesehen davon: die Kontrolle durch den Sourveraen (= die Buerger) gehoert zu unserem Rechtstaat dazu. Schade, dass Ihnen das laestig ist.

Mit freundlichen Gruessen
Max Kellermann

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